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Aphorismen-Wettbewerb 2025

Die Jury hat entschieden

Ausschnitt aus dem Buchcover der Anthologie zum Aphorismenwettbewerb

Die Jury des diesjährigen Aphorismen-Wettbewerbs zum Leitthema "Aufbrüche - Umbrüche" hat entschieden. Unter die ersten zehn Plätze haben es diesmal sieben Frauen geschafft. 

Der 1. Preis (500.- Euro und die Radierung "Hattinger Igel") geht an Marie Danelski (aus Celle). Einer ihrer drei Aphorismen lautet: "Sollbruchstellen: Zeitgeister stanzen die Perforationen für mögliche Umbrüche". Den 2. Rang (300.- Euro) hat die Jury Antonia Prasser (aus Freiburg) zuerkannt. Sie hat u.a. diesen originellen Aphorismus eingereicht: "Mit etwas Schwung kann aus einem wunden Punkt ein Komma werden." Der 3. Preis (200.- Euro) geht nach Österreich, ihn errang Sabine Dengscherz (aus Wien) - u.a. mit diesem Aphorismus: "Mit Brüchen zu rechnen, schafft Raum für komplexe Lösungen."

Zu den ersten zehn Platzierten zählen ferner: Ira Freyaldenhoven (Bielefeld), Mark Krüger (Lübeck), Sandra Leinmüller (Freiburg), Viktor Hoffmann (Dresden), Verena Risse (Iserlohn), Simone Fischer (Düsseldorf) und Walter Jakoby (Lorscheid).

Beim fest der aufbrüche am 05. April auf dem Kulturgut Haus Nottbeck präsentieren Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert um 15:00 Uhr in einer dialogischen Lesung eine Auswahl der besten Aphorismen, strukturiert nach Themengebieten.

Insgesamt sind 324 Beiträge eingereicht worden. Die Preisverleihung mit Präsentation der Wettbewerbs-Anthologie und Lesung der Preisträger:innen wird dann am 29. Mai im Stadtmuseum Hattingen stattfinden. In der Anthologie werden neben den Aphorismen der ersten zwanzig Platzierten auch bemerkenswerte, von der Jury ausgewählte Einzel-Aphorismen erscheinen. Der Wettbewerb (inkl. Preisverleihung) findet im Rahmen von aufbrüche - literaturfestival [lila we:] 2025 statt. Das Deutsche Aphorismus-Archiv Hattingen (DAphA) ist Mitglied des Netzwerks literaturland westfalen.

Aktuelles
  • Open Call für Literaturline

    Die Literaturline sucht im Rahmen von POETRY Texte von Autor:innen mit Bezug zu Münster, die am Anfang ihrer literarischen Karriere stehen. POETRY ist Teil des Internationalen Lyriktreffens, daher soll der Open Call auch ganz besonders dazu einladen, lyrische Beiträge einzureichen, aber auch Prosa (Erzählung, Essay), Slam Poetry, Spoken Word etc. ist möglich.

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  • Gelsenkirchener Literaturstipendium

    Auch 2026 lädt die Stadt Gelsenkirchen in Kooperation mit der Stadterneuerungsgesellschaft (SEG) und der Gelsenwasser-Stiftung eine:n Autor:in unter 40 Jahren dazu ein, vom 01. Juli bis 30. September in Gelsenkirchen zu wohnen und zu arbeiten. Das Stipendium ist mi 1.600 Euro pro Monat vergütet. Einsendeschluss ist der 08. März 2026.

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  • Yōko Tawada erhält den Nelly-Sachs-Preis

    Ob in Dramen, Prosatexten oder Essays und Gedichten – im feinen Spiel mit Sprache ist Yōko Tawada Meisterin. Am 14. Dezember wurde sie dafür mit dem Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund ausgezeichnet. Traditionell wird der Preis in Anlehnung an den Geburtstag von Nelly Sachs (geboren am 10. Dezember 1891) verliehen.

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  • Alfred-Müller-Felsenburg-Preis geht an Tobias Schlegl

    Der AMF-Preis wurde am 12. Dezember an den Notfallsanitäter Tobias Schlegl verliehen. "Seine bewegenden Romane und Sachbücher", so die Jurybegründung, "erzählen einfühlsam und stark von den Arbeitswelten Rettung und Pflege." Mit seinem Debütroman "Schockraum" betrat der TV-Moderator 2020 erstmals auch als Autor die Bühne.

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