Zurück zur Übersicht

Kulturbüro fördert Podcasts von Dortmunder Autor:innen

Von Laubenpoesie bis zur Nonsens-Biografie

Literatur-Podcasts sind beliebt und haben eine große Hörer:innenschaft. Das Kulturbüro Dortmund fördert Dortmunder Autor:innen mit 1.000 Euro, die ihre Texte hörbar machen wollen. Anträge können noch bis zum 20. Juni gestellt werden.

Podcasts sind im Trend, denn sie machen Geschichten und Hintergründe beinahe überall hörbar. Für Autor:innen sind sie eine weitere kreative Ausdrucksform. Zum fünften Mal fördert das Kulturbüro Dortmund nun Literatur-Podcasts - von der Lyrik bis zur Laubenpoesie. Auf der Seite Kulturbüros kann man in bislang geförderte Podcasts reinhören: Die Palette reicht von Kindergeschichten über Nonsens-Biografien, Frauenporträts und Lyrik-Podcasts bis zu Einblicken in den Literaturbetrieb, die kreativ hörbar gemacht wurden.

1.000 Euro Förderung für Dortmunder Autor:innen

Die Förderung von 1.000 Euro richtet sich an alle, die im Literaturbetrieb aktiv sind. Es sollen mindestens vier Episoden produziert werden, die zusammen eine Stunde lang sind. Die Förderung beantragen können Autor:innen mit Wohnsitz in Dortmund, die bereits mit literarischen Veröffentlichungen in Erscheinung getreten sind oder sich in regionalen Literaturinstitutionen organisieren. Die Anträge sind formlos schriftlich oder elektronisch an das Kulturbüro Dortmund zu richten. Dem Antrag ist eine kurze Umschreibung des Vorhabens sowie ein Autor:innenprofil beizufügen. Ausgenommen sind Antragsstellende, die rein kommerzielle Ziele verfolgen.

Medienpartner ist das Dortmunder Tonstudio Primke, das bei Bedarf zur technischen Beratung der Fördernehmer:innen zur Verfügung steht.

Bewerbung

Die Bewerbungsphase für geförderte Literaturpodcasts läuft vom 01. Mai bis 20. Juni 2026. In diesem Zeitraum können Bewerbungen per E-Mail an ipfarre@remove-this.stadtdo.de gesendet werden. Nach Ende der Antragsfrist entscheidet ein Fachgremium über die Mittelvergabe. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Kulturbüros Dortmund.

Aktuelles
  • Poesie und Sprechblase

    Das Leitmotiv des diesjährigen Internationalen Lyriktreffens Münster ist "Poesie und Sprechblase". Damit wendet sich das Festival einem Phänomen zu, das unsere Gegenwart zunehmend prägt: der Omnipräsenz von Floskeln, Phrasen, Formeln. Schwindelerregend laut, algorithmisch kuratiert, kaum zu ignorieren. U.a. mit Ursula Krechel, Oksana Maksymchuk, James Noël, Abdalrahman Alqalaq und Monika Rinck.

    weiterlesen
  • Arbeitsstipendien des Fritz-Hüser-Instituts

    Das Dortmunder Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt vergibt in diesem Jahr zwei Arbeitsstipendien für Autor:innen, dotiert mit jeweils 4.000 Euro. Gefördert wird die Fortführung/Vollendung deutschsprachiger Werke. Kriterien für die Vergabe eines Stipendiums sind u.a. eine Auseinandersetzung mit Phänomenen der Arbeitswelt.

    weiterlesen
  • Kulturbüro fördert Podcasts von Dortmunder Autor:innen

    Literatur-Podcasts sind beliebt und haben eine große Hörer:innenschaft. Das Kulturbüro fördert Dortmunder Autor:innen, die ihre Texte hörbar machen wollen. Anträge können noch bis zum 20. Juni gestellt werden. Die Förderung richtet sich an alle, die im Literaturbetrieb aktiv sind. Es sollen mindestens vier Episoden produziert werden.

    weiterlesen
  • Droste Welten eröffnen

    Dieses Jahr eröffnen die Droste Welten auf der Burg Hülshoff in Havixbeck und im Rüschhaus in Münster-Nienberge. Das Ausstellungsensemble erschließt die Lebens- und Schreibwelten der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) an zwei historischen Originalorten neu. Erstmals steht damit in Deutschland eine Schriftstellerin im Zentrum einer dauerhaft angelegten, umfassenden Ausstellung.

    weiterlesen