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postpoetry.NRW 2022

Auszeichnung der Preisträger:innen am Freitag, den 04. November in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund

Stadt- und Landesbibliothek Dortmund

Zum 12. Mal schrieb die Gesellschaft für Literatur NRW in Kooperation mit dem Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller den Wettbewerb postpoetry.NRW aus. Der Wettbewerb wendet sich an Lyriker:innen des Landes und an Nachwuchsautor:innen. Ziel ist, die Lyrikszene des Landes sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit zwischen literarischem Nachwuchs und professionellen Lyriker:innen zu fördern. Gleichzeitig will er gerade junge Menschen zum Lesen und zur Diskussion über Lyrik einladen. Unterstützt wird das Projekt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) sowie der Kunststiftung NRW.

Das Preisgeld beläuft sich auf insgesamt 5.850 Euro. Die Auswahlgremien ermittelten die Preisgedichte aus rund 170 Einsendungen.

Die Jury "Lyriker NRW" (Karla Reimert Montasser, Lyrikerin und Lyrikvermittlerin, Berlin; Daniela Seel, Lyrikerin und Verlegerin kookbooks, Berlin; Thomas Josef Wehlim, Lyriker, Leipzig) wählte aus:

"Stillleben III", Thorsten Krämer, Wuppertal, "italodeutsch", Jennifer de Negri, Köln, "eisenbahnblues", Marcus Neuert, Minden.

Die separat tagende "Junge Jury" (u.a. Sven Spaltner, Köln, Nachwuchspreisträger 2021, und Meike Wanner, Düsseldorf, Nachwuchspreisträgerin 2019) wählte:

o.T., Rabea Chatha, Düsseldorf (Jahrgang 2000), o.T., Charlotte Florack, Mönchengladbach/ Leipzig (Jahrgang 2002), "gezeitenwechsel", Lena Riemer, Langenfeld (Jahrgang 2000).

Am 04. November, 19:30 Uhr, findet in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund die öffentliche Preisverleihung mit Kurzlesungen und Gesprächen statt. Dort vergeben die Gäste den mit 450 Euro dotierten Publikumspreis an eine der Nachwuchsautorinnen. Durch das Programm führen Marion Gay, Hamm und Monika Littau, Bonn. Musikalisch begleitet wird der Abend von Liza Wandermaler, Bochum.

postpoetry bedeutet nicht nur, die Preisgedichte im Netz zu posten. Sie sollen auch traditionell mit der Post verschickt werden. Deshalb wird jeder Preistext als Postkarte künstlerisch gestaltet (diesmal: Michel Lange, Soest) und gedruckt. Bei der Preisverleihung und später in anderen Bibliotheken und Kultureinrichtungen liegen die Lyrikkarten zur kostenlosen Mitnahme aus. Anfang 2023 gehen die Autoren:innen auf Lesereise durch Nordrhein-Westfalen.

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