Zurück zur Übersicht

Stadt Dortmund sucht Stadtbeschreiber:in 2027

Die Bewerbungsphase startet am 01. Juni.

Stadtansicht Dortmund

Auf Beschluss des Rates der Stadt Dortmund wird jährlich das Literaturstipendium Stadtbeschreiber*in für Dortmund vergeben. Deutschsprachige Autor:innen sind eingeladen, sich jetzt zu bewerben, um im Folgejahr sechs Monate (Mai bis Oktober) in Dortmund zu leben und zu arbeiten. Das Stipendium bezieht sich thematisch auf städtische Wandlungsprozesse, Neue Urbanität und die damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche. Die Ausschreibung richtet sich an Autor:innen, die sich in literarischer Form mit eben dieser Transformation des Urbanen, ihren Mentalitätsverschiebungen und Werten im Wandel auseinandersetzen wollen.

Das Stipendium wird vom Kulturbüro Dortmund in enger Kooperation mit dem Literaturhaus Dortmund vergeben und fördert die Einführung des:der Stadtbeschreiber:in in die Stadtgesellschaft und die regionale Literaturszene.

Art der Förderung

Eine möblierte und citynahe Wohnung wird während des Aufenthaltes entgeltfrei zur Verfügung gestellt. Das Stipendium beinhaltet eine monatliche Zahlung in Höhe von 2.160 Euro (netto), zusätzlich ein Veranstaltungsbudget und eine Fahrtkosten-pauschale. Es besteht Residenzpflicht während der Dauer des Stipendiums. Die Zusammenarbeit mit anderen Literaturakteur:innen der Stadt ist erwünscht und wird unterstützt. Die Wahl des:der Stadtbeschreiber:in erfolgt durch eine Fachjury in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit des Rates der Stadt Dortmund.

Voraussetzungen und Art der Bewerbung

Die Stadt Dortmund richtet die Ausschreibung an Autor:innen, die bereits eigene Werke in einem Publikumsverlag veröffentlicht haben oder deren Werke von der Jury als gleichwertig anerkannt werden, weil sie sich in Medien angrenzender Sparten bewegen (z.B. Drehbuch, Hörspiel, Comic, Spoken Word) oder interdisziplinär angelegt sind. Die Bindung an bestimmte Medien oder eine literarische Gattung ist nicht vorgeschrieben.

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung die folgenden Dokumente bei:

  • Lebenslauf/künstlerischer Werdegang und Bibliografie
  • Aussagekräftiges Motivationsschreiben mit Bezug zur Thematik "Neue Urbanität", zur Stadt und/oder zu geplanten Projekten
  • Aktuelle Textproben (bis maximal 5 DIN-A4-Seiten)

Richten Sie Ihre Bewerbung bitte per Mail (in einem pdf-Dokument bis maximal 20 MB) an: Isabel Pfarre im Kulturbüro Dortmund: ipfarre@remove-this.stadtdo.de

Einsendeschluss

Der Einsendeschluss ist der 15. Juli 2026. Für Rückfragen steht Isabel Pfarre im Kulturbüro Dortmund zur Verfügung (per Mail wie oben angegeben oder telefonisch unter 0231/5027692).

Aktuelles
  • Literatur-Eule 2026

    Die Neue Literarische Gesellschaft Recklinghausen schreibt ihren 39. Wettbewerb für Autor:innen aus NRW aus. Es gibt wieder einen Jury- sowie einen Publikumspreis. Alle Texte der Endrunde werden in einer Anthologie veröffentlicht. Der Schreibimpuls lautet "ohne punkt und komma". Die Autor:innen der Endrunde lesen ihre Texte bei der Recklinghäuser Literaturnacht am 14.11.2026 in der Altstadtschmiede Recklinghausen.

    weiterlesen
  • LiteraturTaler 2026 geht an Herbert Somplatzki

    Der LiteraturRat NRW feiert in diesem Jahr sein 40. Bestehen. Zu diesem Jubiläum zeichnet der LiteraturRat NRW einen seiner Mitbegründer, den 92jährigen Autor Herbert Somplatzki, für seine außerordentlichen Verdienste um die Literatur in Nordrhein-Westfalen mit dem LiteraturTaler 2026 aus. Die Preisverleihung fand am 02. Juni in der Zentralbibliothek Düsseldorf statt.

    weiterlesen
  • Museum für Westfälische Literatur präsentiert sich in Telgte

    Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2024 findet der zweite Markt der Museen in diesem Jahr im Dümmert-Park in Telgte statt. Das Museum für Westfälische Literatur ist mit einem Info- und Mitmachstand auf dem Markt der Museen vertreten. U.a. erwartet die Besucher:innen ein Live-Holzschnittdruck mit Horst Dieter Gölzenleuchter.

    weiterlesen
  • Poesie und Sprechblase

    Das Leitmotiv des diesjährigen Internationalen Lyriktreffens Münster ist "Poesie und Sprechblase". Damit wendet sich das Festival einem Phänomen zu, das unsere Gegenwart zunehmend prägt: der Omnipräsenz von Floskeln, Phrasen, Formeln. Schwindelerregend laut, algorithmisch kuratiert, kaum zu ignorieren. U.a. mit Ursula Krechel, Oksana Maksymchuk, James Noël, Abdalrahman Alqalaq und Monika Rinck.

    weiterlesen