"Wir reißen Bauzäune nieder, legen uns ins Offene, hämmern in Satzkonstrukte. Bauen Leitern aus Absätzen, lose Mauern aus Metaphern": Für die nächste BRACHE werden literarische und illustrative Beiträge gesucht, die sich mit dem Auf- und Abbauen beschäftigen. Der Open Call richtet sich an alle Menschen, die im Ruhrgebiet leben und/oder einen Bezug zum Ruhrgebiet haben.
Wie sieht ein Text aus, der ein Fundament braucht und zugleich lernen will, ohne eines zu stehen? Was tragen Worte ab, um für die nächsten Platz zu schaffen? Muss die Fassade fallen oder gefällt uns ihr poröser Anblick? Etwas Bestehendes bröckelt, wird eingerissen oder rückgebaut. Zwischen Baustelle und Brache entdeckt sich ein Möglichkeitsraum.
Die ersten beiden Open Calls haben Spuren hinterlassen, die Einsendungen zeugten vom Hunger und vom Selbst. Nun stellt sich die Frage: Wie kann gemeinsam weitergebaut werden, vielstimmig und riskant? Die Redaktion der BRACHE sucht Beiträge, die vom Aufbauen und Abreißen erzählen, mit der Architektur spielen, Sprache(n) aufschichten oder visuelle und formale Experimente wagen.
Eingereicht werden können:
- Prosa (Erzählung, Essay etc. - max. 12.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
- Lyrik (max. 5 Beiträge)
- Illustrationen (max. 3 Beiträge)
- Comic Strips (max. 2 Beiträge)
Neben den Beiträgen als Word-Datei (Times New Roman, Schriftgröße 12) bzw. im Bildformat (druckfähige JPG-Datei) bittet die Redaktion auch in einer separaten Datei um eine Kurzvita (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen). Die Beiträge müssen unveröffentlicht sein. Wenn die Beiträge im Original in einer anderen Sprache als Deutsch verfasst wurden, muss eine Übersetzung mitgeschickt werden. Illustrationen und Comic-Strips können aus drucktechnischen Gründen nur einfarbig gedruckt werden. Einreichungen bis zum 10. April 2026 an: mail@brache-literatur.de




