
Ausstellung: "Schwer zu beschreiben"
Der Münsteraner Künstler Erhard Wilde (*1941) zeigt im Haus der Niederlande im Krameramtshaus eine Auswahl seiner Arbeiten. In der für POETRY konzipierten Ausstellung Schwer zu beschreiben liegt der Fokus auf dem Zusammenspiel von Bild und Wort.
Wilde ist gelernter Kartograf und arbeitet seit den 1990er Jahren freischaffend im Wechsel zwischen Zeichnung, Druckgrafik, Malerei und Objektgestaltung. Seine Bilder entstehen zunächst im Kopf und erinnern an tagebuchartige Skizzen und Notizen. "Den Zufall provozieren, die Kontrolle reduzieren" - so beschreibt Wilde seinen künstlerischen Ansatz. In Wildes Grafiken lassen sich immer wieder einzelne Wörter oder auch ganze Sätze finden, die häufig spiegelverkehrt angeordnet sind und sich als zentrale Bildelemente offenbaren. Und so bleibt offen, ob das Wort das Motiv beschreibt oder das Bild das Wort illustriert.




