
Sehnsucht im Koffer: Arbeit und Migration in der Literatur
Das Fritz-Hüser-Institut öffnet am Tag der Archive seine Archivboxen und lädt dazu ein, literarische Stimmen zu lesen und zu hören, die über Erfahrungen zwischen Aufbruch und Ankommen, Fremdsein und Zugehörigkeit erzählen.
Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags ist die Lesung des Schriftstellers Franco Biondi, der zudem mit der Literaturwissenschaftlerin und Kuratorin Aurora Rodonò über seine Erfahrungen sprechen wird, in den 1970er-Jahren die interkulturelle Literatur im deutschsprachigen Literaturbetrieb zu etablieren. Franco Biondi wurde 1947 in Forlì geboren und lebt seit über 60 Jahren in Deutschland. Seine ersten literarischen Texte erschienen 1973. Er hat die interkulturelle Literatur im deutschsprachigen Literaturbetrieb etabliert, wirkte in einer italodeutschen literarischen Initiative und beim Werkkreis Literatur der Arbeitswelt mit und war Initiator und Mitbegründer von PoLiKunst. Ein Teil seines Vorlasses wird im Archiv des FHI verwahrt.
Programmpunkte:
- 13:15 Uhr - 13.45 Uhr: Archivführung - ein Blick hinter die Kulissen
- 14:30 Uhr - 16:00 Uhr: Lesung und Gespräch mit Franco Biondi. Moderation: Aurora Rodonò
- 16:15 Uhr - 16:45 Uhr: Archivführung - ein Blick hinter die Kulissen
- Bonus 1: In einer Kabinettausstellung werden ausgewählte Texte, Objekte, Grafiken und Gemälde aus dem Archiv gezeigt.
- Bonus 2: Eine Lesestation lädt zum selbstständigen Entdecken literarischer Texte ein.
- Bonus 3: Eine Schreibwerkstatt bietet Gelegenheit, selbst kreativ zu werden und eigene Gedanken zum Thema festzuhalten.




