Literaturtipp

Wilhelm Gruber

Ernis Erben

Tredition, Ahrensburg 2025

Seit Ernst Patolak im Pflegeheim lebt, steht das kleine Fehnhaus an der Vosswiek leer. Jetzt ist er gestorben. Was wird aus dem Haus?

Es darf nicht zur Ruine verkommen, wünscht sich Achim Nee, der Nachbar. Er hat allen Grund für seine Befürchtung: Zwielichtige Gestalten schleichen um das Haus. Im Vorgarten wird Müll abgeladen. Durch die sozialen Medien spukt etwas von Hausbesetzung. Und das am beschaulichen Obenende von Papenburg, Deutschlands längster Stadt, wie sie gern genannt wird.

Mit "Ernis Erben" führt Wilhelm Gruber den früheren Roman "Wasserstandsmeldung" fort, der einiges aus dem Leben von Ernst Patolak im Dunkeln ließ.

Aktuelles
  • Lesungen am Dülmener Strand

    Die Dülmener Buchhandlung Bücher Sievert bietet in diesem Sommer eine schöne Gelegenheit für Autor:innen: Vom 19.06. bis 29.07. entsteht am Marktplatz in Dülmen ein kleines Strandareal mit Bühne. Die Buchhandlung möchte diese Bühne nutzen, um Autor:innen eine Plattform zu geben, ihre Werke vorzustellen.

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  • Unerwartete Funde auf Burg Hülshoff

    Die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung verschiebt die Eröffnungen der Ausstellungen "Droste Welten" im Rüschhaus und auf Burg Hülshoff. Im Rüschhaus ist der Grund eine Unterbrechung in den Lieferketten für Metall, auf Burg Hülshoff verschiebt sich die Eröffnung aufgrund von zwei bedeutenden Funden.

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  • AMF-Preis 2026

    Der "Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur" wird seit 1988 jährlich vergeben. Berechtigt, Kandidat:innen für den Preis vorzuschlagen, sind das Sekretariat für den AMF-Preis, Verlage, Buchhandel und ehemalige Preisträger:innen sowie gemeinnützige Vereine und NGOs aus den Bereichen Soziales, Integration, Diversität, Ökologie etc.

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  • LITFILMS Festival 2026

    Vom 18. bis 27. September 2026 wird Münster erneut zum Schauplatz für eines der außergewöhnlichsten Kulturevents Deutschlands: Das Literatur Film Festival Münster geht in seine vierte Runde. Aïsha Noomi Stief und Conrad Dreyer werden "Artists in Residence". Die Ergebnisse ihrer Arbeit "14+1 Wege mit Robotern umzugehen" werden als Werkschau im Rahmen des Festivals präsentiert.

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