Literaturtipp

Esther Schüttpelz

Grüne Welle

Diogenes, Zürich 2026

Nach dem Kinobesuch mit ihrer besten Freundin setzt sich eine Frau in ihr Auto und fährt heim - bis eine Umleitung sie von ihrem Weg abbringt. Sie verpasst Ausfahrt um Ausfahrt, entfernt sich immer weiter von ihrem Zuhause, wo ihr Mann auf sie wartet. Nach einer ganzen Nacht und dem folgenden Tag wird klar: Vielleicht wäre es besser, wenn sie nie wieder zu ihm zurückkehren würde. Denn so unheimlich die Finsternis der Landstraßen und Tankstellen auch ist, die wahre Gefahr lauert dort auf sie.

Esther Schüttpelz, geboren 1993 in Werne, studierte Jura in Münster und arbeitete als Rechtsanwältin, bevor sie freie Schriftstellerin wurde. Für ihren Roman "Ohne mich" wurde sie 2023 mit dem Debütpreis der lit.Cologne ausgezeichnet. Sie lebt im Münsterland.

www.diogenes.ch

Aktuelles
  • LILA WÜRMER

    Literaturveranstaltungen für Kinder sind nun im [lila we:]-Kalender einfacher zu entdecken. Ab sofort kriechen die LILA WÜRMER über diese Website und markieren Veranstaltungen für Nachwuchs-Bücherwürmer. Neben dem Kalender auf dieser Website können die Würmer auch bei Instagram und auf den halbjährlichen Programmflyern entdeckt werden.

    weiterlesen
  • Comic-Preis für Keum Suk Gendry-Kim

    Der Dortmunder Comic-Preis geht 2027 an die südkoreanische Zeichnerin und Autorin Keum Suk Gendry-Kim. Die Jury würdigt ihre Graphic Novel "Gras", die von den Erfahrungen koreanischer Überlebender sexualisierter Gewalt im Zweiten Weltkrieg erzählt. Die Preisverleihung findet am 12. Februar 2027 im Dortmunder Rathaus statt.

    weiterlesen
  • LITFILMS: Die Preisträger:innen

    Die Preise des diesjährigen LITFILMS Festivals Münster wurden am 27. September im Schloßtheater Münster vergeben. Der walisische Spielfilm "Effi o Blaenau" von Regisseur Marc Evans, nach dem Stück "Iphigenia in Splott" von Gary Owen, gewinnt den mit 5.000 Euro dotierten Preis im Wettbewerb "Literaturadaption".

    weiterlesen
  • Neue Stipendiatinnen des Fritz-Hüser-Instituts

    Alexa Dietrich und Josefine Soppa erhalten die diesjährigen Arbeitsstipendien des Fritz-Hüser-Instituts. Ihre Texte erzählen von weiblichen Arbeitsbiografien und Sorgearbeit sowie von Körpern, Technik und Infrastruktur. Beide Stipendien sind mit je 4.000 Euro dotiert. Eine dreiköpfige Jury wählte ihre Arbeiten aus.

    weiterlesen