Viele Stimmen.
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15.04.2021 - Havixbeck

Denkfabrik "Phantom Homeland"

  • Burg Hülshoff



Eine Denkfabrik zu globalen Heimaten

Zum dritten Mal lädt Burg Hülshoff - Center for Literature zu einer Denkfabrik ein, einer besonderen Art von Konferenz. Unter dem Titel Phantom Homeland diskutieren starke Denker*innen aus Literatur und anderen Künsten, aus Wissenschaft, Heimatverbänden und Interkultur, was Zuhause und Herkunft heute bedeuten.

Denn auch wenn das deutsche Wort im Duden nur in der Einzahl vorhanden ist, sollten wir inzwischen wohl eher von den vielen Heimaten sprechen. Immer mehr Menschen pendeln und haben (gefühlt oder real) mehr als ein Zuhause. Immer mehr weltweit sind auf der Flucht. Und immer mehr benutzen das World Wide Web, das ein Ort über allen Orten ist. In der Pandemie wiederum sind alle in unserem Bewegungsradius eingeschränkt und sitzen mehr daheim als je zuvor. Doch wird das Heim dadurch mehr zur Heimat, oder fehlt erst recht etwas? In der Denkfabrik mischen sich Gespräche, Performances und kleine Vorträge.

Eröffnung "Phantomlandschaften" mit: Trisha Low (Key Note Speaker), ALOK, Jan Brandt & Stefanie de Velasco und Dr. Silke Eilers (Westfälischer Heimatbund)

Digitale Szenografie und Konzert von: Anna Kohlweis

sowie Zwiegespräche, Lectures und Performances mit: Travis Alabanza, Cihan Acar, Marcel Courthiade, Dieu Hao Do, Kübra Gümüşay, Olivia Hyunsin Kim, Johanna Yasirra-Kluhs, Michikazu Matsune, Mette Moestrup, Nástio Mosquito, Johannes Müller, Jannis Panagiotidis, Ian Purnell, Philine Rinnert, Mithu Sanyal, Daniel Schreiber, Shumona Sinha, Senthuran Varatharajah und Shlomi Moto Wagner


Zur literaturland-Karte


Weiteres:
  • Die Denkfabrik "Phantom Homeland" findet von 15. April bis 17. April 2021 statt.
  • Gefördert im Rahmen von #TakeNote durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Programms NEUSTART KULTUR der BKM.
  • Das Projekt "Phantomlandschaften" zur Eröffnung der Denkfabrik wird gefördert im Programm "Und seitab liegt die Stadt" - ein Projekt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Förderprogramm "Kultur in ländlichen Räumen") und des Literarischen Colloquiums Berlin.