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13.02.2019

Die Liebe unter Aliens

Lesung mit Terézia Mora

In Terézia Moras zehn Erzählungen umfassenden Band "Die Liebe unter Aliens" geht es um Einzelgänger, Träumer und Idealisten in schonungsloser Gegenwärtigkeit: Ein Nachtportier fühlt sich heimlich zu seiner Halbschwester hingezogen. Eine Unidozentin flieht vor einer gescheiterten Beziehung und vor der Auseinandersetzung mit sich selbst. Der Marathonmann in "Fisch schwimmt, Vogel fliegt" läuft und läuft und läuft.

In der Begründung der Jury zur Verleihung des Büchner-Preises 2018 heißt es: Terézia Mora nimmt "die Verlorenheit von Großstadtnomaden in den Blick und lotet die Abgründe innerer und äußerer Fremdheit aus. Dies geschieht suggestiv und kraftvoll, bildintensiv und spannungsgeladen - mit ironischen Akzenten, irisierenden Anspielungen und analytischer Schärfe."

Terézia Mora wurde in Ungarn geboren, wuchs zweisprachig auf und lebt seit 1990 in Berlin. Sie übersetzte grandios die Werke von Péter Esterházy. Ihr eigenes erzählerisches Debüt "Seltsame Materie" (1999) wurde bereits als eigenständige Stimme in der Literatur wahrgenommen.

Moderation: Klaus-Georg Loest



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