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10.06.2021 - Dortmund

Fernes Hagen. Kolonialismus und wir



Online-Book-Launch im Rahmen des 275. Hagener Stadtjubiläums

Exotisches liegt in der Ferne - könnte man meinen. Doch sind Kolonialismus und Stadtgeschichte häufig eng miteinander verschränkt, so auch in Hagen. An der Selbstdarstellung einiger Hagener Unternehmen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist sichtbar, wie wirkmächtig exotisierende und koloniale Bildtraditionen und Vorurteile sind. Im Hasper Schulalltag waren die deutschen "Schutzgebiete" durch zeitgenössische großformatige Wandbilder präsent. Auch im Sammlungswesen in der Stadt und in militärischen Vereinen sind die Verbindungen zwischen Hagen und Kolonialgebieten deutlich. Ausgewählte Sammlungsobjekte aus dem Nachlass eines Hagener Missionars werden vorgestellt und machen die Verbindung zwischen Ostafrika und Nordrhein-Westfalen materiell greifbar.

  • Grußwort: Prof. Dr. Jürgen G. Nagel, Dekan der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften (FernUniversität in Hagen)
  • Einführung: Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst (Universität zu Köln)
  • Buchvorstellung: durch die Herausgeber*innen Barbara Schneider und Dr. Fabian Fechner (Lehrgebiet "Geschichte Europas in der Welt")
  • Moderation: Dr. Jeanine Tuschling-Langewand (Universitätsbibliothek)

Eine digitale Veranstaltung der Universitätsbibliothek und dem Lehrstuhl "Geschichte Europas in der Welt" der FernUniversität in Hagen im Rahmen des 275. Hagener Stadtjubiläums.



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