Viele Stimmen.
Eine Region.

23.01.2019

Grunewald im Orient

  • Akademie Franz Hitze Haus



Das deutsch-jüdische Jerusalem

Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegt, wurde das Viertel Rechavia vor allem ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden in Jerusalem. Else Lasker-Schüler lebte hier, Gershom Scholem, Martin Buber, und ein lebhafter deutsch-jüdischer Mikrokosmos. Idyllisch gelegen, doch mit schwierigem Alltag, lag Rechavia im Fadenkreuz der lange geteilten Stadt; Gegenwart und Vergangenheit der Shoah lasteten auf seinen Bewohnern. Zugleich aber war dies der Ort deutsch-israelischer Annäherung.

Thomas Sparr zeichnet in seinem Buch das bewegende Bild eines Viertels und der Menschen, die hier lebten.



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