Viele Stimmen.
Eine Region.

07.12.2018 - Detmold

Ich will Geschichten schreiben, die leuchten

  • Clemens Meyer



Eine Lesung im Rahmen von "Wörterleuchten"

"Die stillen Trabanten", das sind die "großen Hochhäuser am Rand der Stadt, deren Lichter in den Nächten langsam erloschen." Mit poetischer Präzision erzählt Clemens Meyer von verlorenen Schlachten und überwältigenden Wünschen, die sich hinter den Fenstern verbergen. Es sind oft Schlüsselmomente eines kurzen Glücks, manchmal aber auch eines einschneidenden Schreckens. Die Nacht in seinen häufig dunklen Erzählungen ist stets von einem Leuchten durchsetzt. Glühwürmchen, Leuchttürme und Taschenlampenkegel erhellen das düstere Ambiente. "Man muss behutsam und langsam durch diese Geschichten gehen ... die Räume ausloten und ganz langsam schauen, Atem holen, dem Rhythmus folgen, die Personen berühren, schieben, sich in sie verlieben und sie wieder gehen lassen", schreibt Clemens Meyer.

Wolfgang Hilbig ist für ihn einer der größten Dichter deutscher Sprache, der ihn und sein Schreiben inspiriert. Schauspieler und Sprecher Andreas L. Maier liest Hilbigs surrealistische Erzählung "Alte Abdeckerei".




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