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14.11.2018 - Hamm

Stephan Thome: Gott der Barbaren



Veranstaltung des Literarischen Herbstes 2018

China, Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine christliche Aufstandsbewegung überzieht das Kaiserreich mit Terror und Zerstörung. Ein junger deutscher Missionar, der bei der Modernisierung des riesigen Reiches helfen will, reist voller Idealismus nach Nanking, um sich ein Bild von der Rebellion zu machen. Dabei gerät er zwischen die Fronten eines Krieges, in dem er am Ende alles zu verlieren droht, was ihm wichtig ist. An den Brennpunkten des Konflikts - in Hongkong, Shanghai, Peking - begegnen wir einem Ensemble so zerrissener wie faszinierender Persönlichkeiten: darunter der britische Sonderbotschafter, der seine inneren Abgründe erst erkennt, als er ihnen nicht mehr entgehen kann, und ein zum Kriegsherrn berufener chinesischer Gelehrter, der so mächtig wird, dass selbst der Kaiser ihn fürchten muss.

Stephan Thome, wurde am 23. Juli 1972 in Biedenkopf, Hessen geboren. Nach dem Zivildienst in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung in Marburg studierte er Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie in Berlin, Nanking, Taipeh und Tokio. Sein Roman Grenzgang gewann 2009 den aspekte-Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres und stand – wie auch sein zweiter Roman Fliehkräfte – auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. 2014 wurde Thome von der Akademie der Künste Berlin mit dem Kunstpreis Literatur ausgezeichnet.



Weiteres:

Vorverkaufsstellen sind die Zentralbibliothek (im Heinrich-von-Kleist-Forum, Platz der Deutschen Einheit 1), der Westfälische Anzeiger (Widumstraße 12), die Buchhandlung Harms (Alter Uentroper Weg 189) und die Buchhandlung Margret Holota (Weststraße 11). Telefonische Reservierungen innerhalb Hamms sind nicht möglich. Bei Kartenwünschen von außerhalb Hamms werden die Karten gegen Rechnungslegung bei einer Gebühr von 1,50 Euro je Bestellung versandt. Berechtigt zum ermäßigten Eintritt sind Schüler, Studenten, schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 70 % (Begleitperson, soweit erforderlich, gegen Nachweis frei), Zivildienstleistende und ALG II-Empfänger. Ein Ausweis ist erforderlich.