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05.02.2019 - Dortmund

Zwischen Rhein und Weser



Das literarische Westfalen mit Peter Schütze

"Sie fechten gut, sie trinken gut", weiß Heinrich Heine von den lieben, guten Westfalen zu sagen, "und wenn sie die Hand dir reichen zum Freundschaftsbündnis, dann weinen sie, sind sentimentale Eichen." Stur und doch durchtrieben, treu, aber freiheitsliebend, so schildern andere die Bewohner der Berge und Triften zwischen Rhein und Weser. Aber hier sind nicht nur knorzige Eigenheiten zu Hause, deftig wie die westfälische Küche, sondern auch Poesie und Humor, und die liebevollen Beschreibungen mancher Autoren beweisen, wie sehr man diesen Leuten und diesem Land verfallen sein kann - und seiner Vielfalt, die zwischen Niederrhein und Paderborn, Münsterland, Ruhrgebiet und Lippe sich ausgeprägt hat.

Peter Schütze nimmt sein Publikum mit auf eine Wanderung durch die hiesige Literatur, und erinnert dabei an Autoren wie Annette von Droste-Hülshoff, Ferdinand Freiligrath, Georg Weerth, Josef Winckler und Peter Hille. Und er lässt vor allem die humoristischen und komischen Autoren zu Wort kommen, darunter Fred Endrikat, Joseph Plaut, Hanns Dieter Hüsch, Hermann Lausberg und Jürgen von Manger.

Peter Schütze (geb. 1948), promovierter Germanist und Autor, blickt auf eine lange Laufbahn als Journalist, Übersetzer, Dramaturg, Regisseur und Schauspieler mit Engagements an verschiedenen Bühnen, u.a. in Dortmund, Bielefeld und Hamburg (Thalia Theater), zurück. Seit 1988 macht er auch als Rezitator von Goethe, Heine, Droste-Hülshoff, Kästner, Tucholsky u.a. auf sich aufmerksam.



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