Literaturtipp

GEDOK (Hrsg.)

Wir sprechen vom Wasser

Projektverlag, Bochum 2022

"Wasser" - zerstörerische und heilsame Kräfte verbinden sich darin zu einem faszinierenden Widerspruch, der die menschliche Hybris herausfordert und die Fantasie entzündet. Die Verfasserinnen dieser Anthologie nähern sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Textgenres. Die Autorinnen kommen aus unterschiedlichen Generationen und Regionen, haben unterschiedliche biografische Hintergründe, in die auch Zeitgeschichte und ihre Geschichte als Künstlerinnen einfließen. So finden sich hier Lyrik und Prosa - Naturlyrik, politische Texte, lustige und nachdenkliche Gedichte, Parabeln, Kurzgeschichten und sogar eine Kriminalgeschichte. Die Anordnung folgt einer Wellenbewegung durch ein Themenfeld von großer inhaltlicher Spanne über politische und wissenschaftliche bis hin zu philosophischen und spirituellen Facetten.

Der Band behandelt diverse Facetten des Elementes Wasser und seine widersprüchlichen existenziellen Auswirkungen zwischen Heilkraft und Zerstörung. Von Gedichten über Essays bis hin zu einer Kriminalgeschichte öffnet sich ein weit gefächertes Spektrum der literarischen Genres.

Die Autorinnen des bundesweit in 23 Regionalgruppen vernetzten Verbandes wurden durch Arbeitsstipendien der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf gefördert. Initiatorinnen des Projektes waren die Lyrikerin Marion Hinz und die Romanautorin Anja Liedtke in Zusammenarbeit mit der Literaturwissenschaftlerin Christine Hummel

www.projektverlag.de

Aktuelles
  • Lesungen am Dülmener Strand

    Die Dülmener Buchhandlung Bücher Sievert bietet in diesem Sommer eine schöne Gelegenheit für Autor:innen: Vom 19.06. bis 29.07. entsteht am Marktplatz in Dülmen ein kleines Strandareal mit Bühne. Die Buchhandlung möchte diese Bühne nutzen, um Autor:innen eine Plattform zu geben, ihre Werke vorzustellen.

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  • Unerwartete Funde auf Burg Hülshoff

    Die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung verschiebt die Eröffnungen der Ausstellungen "Droste Welten" im Rüschhaus und auf Burg Hülshoff. Im Rüschhaus ist der Grund eine Unterbrechung in den Lieferketten für Metall, auf Burg Hülshoff verschiebt sich die Eröffnung aufgrund von zwei bedeutenden Funden.

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  • AMF-Preis 2026

    Der "Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur" wird seit 1988 jährlich vergeben. Berechtigt, Kandidat:innen für den Preis vorzuschlagen, sind das Sekretariat für den AMF-Preis, Verlage, Buchhandel und ehemalige Preisträger:innen sowie gemeinnützige Vereine und NGOs aus den Bereichen Soziales, Integration, Diversität, Ökologie etc.

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  • LITFILMS Festival 2026

    Vom 18. bis 27. September 2026 wird Münster erneut zum Schauplatz für eines der außergewöhnlichsten Kulturevents Deutschlands: Das Literatur Film Festival Münster geht in seine vierte Runde. Aïsha Noomi Stief und Conrad Dreyer werden "Artists in Residence". Die Ergebnisse ihrer Arbeit "14+1 Wege mit Robotern umzugehen" werden als Werkschau im Rahmen des Festivals präsentiert.

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